Persönlicher Herzenswunsch: Dringend gesucht!!!!

Vor gut 30 Jahren habe ich erst begonnen Schnittmuster zu entwerfen, erst genähte Modelle verkauft und dann auch die dazugehörigen Schnittmuster unter dem Label „Paula & Paulinchen“ angeboten.

  Dabei war eine knuffige OVERALLHOSE. Leider habe ich heute weder das Schnittmuster, noch eine fertige Hose. Natürlich könnte ich sie neu gradieren lassen, aber ich hätte sooo gerne Modelle oder das Schnittmuster.

Gibt es vielleicht eine Nähomi aus dem Großraum Hannover, welche Schnittmuster gesammelt hat?

Oder liegt in alten „Babykisten“ noch ein Modell?

Ich würde mich darüber so sehr freuen, da ich leider nur noch eine uralte Anleitung der „Rumpelstilzchehose“ besitze. Diese war aber ein anderes Hosenmodell.

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Damals gab es keine PCs, schon gar kein Internet. Schnittmuster habe ich mit der Hand aufgezeichnet und die Anleitungen mit der Schreibmaschine geschrieben. Beides wurde entsprechend mit dem Fotokopierer vervielfältigt. Meine Kunden kamen vorwiegend aus dem Großraum Hannover, etliche Modelle wurden in dieser Zeit in kleinen Boutiquen als Einzelstücke angeboten. Damals galt „Selbstgenähtes“ bei den meisten noch als „Arme-Leute-Kleidung“. Aber meine farbenfrohen Modelle fielen zwischen der rosa-hellblau-marinefarbenen Einheitsmode auf und fanden immer ihre Liebhaber. Über ein paar Kleinanzeigen in der Brigitte-Zeitschrift kamen auch einige Kunden in ganz Deutschland hinzu.

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Sehr beliebt waren die fröhlichen Wendejacken. Diese konnte ich, sehr sehr stolz, damals schon mit dem eigenen Webetikett versehen.

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Poster waren damals noch echte Bastelarbeit. Auf zusammengestückelten Tonpapier und einzelnen Fotoabzügen wurde gemalt. Zum Schluss von dem Kunstwerk eine Handvoll Farbkopien erstellt. Eine einzige Kopie kostete 125 DM.

Ohne PC war alles viel aufwändiger und kostet wesentlich mehr Zeit als heutzutage. Rechnungen mussten mit der Hand geschrieben werden und auch die Buchführung fraß wertvolle Nähzeit. Digitale Fotografie war noch nicht erfunden. Heute ist es für mich unvorstellbar, wie ich alles neben den Kindern geschafft habe 🙂

Aber das Nähen war und ist noch immer mein Ausgleich. Für mich ist es entspannend, in Stoffen und Knöpfen zu fühlen und zu wühlen. Der Zauber des letzten Wendens ist geblieben und noch immer hänge ich ein fertiges Teil erstmal hübsch auf und freue mich ein paar Tage daran, bevor es dann für Messen etc. ins Lager wandert. Das Nähen lenkt einerseits von manchen Problemen ab, andererseits können die Gedanken dabei schweifen.

Nähen macht glücklich!

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