23. April 2006

Kinderfotos im Web ?

Heute mal ein ernstes Thema und meine persönlichen Gedanken dazu….

Selbstverständlich haben auch wir viel über die Thematik nachgedacht und sie ausführlich diskutiert. Es gibt keine Gesetze, Richtlinien oder ähnliches, also muss sich jeder von uns seine eigene Meinung bilden, dies ist also nur unser persönlicher Standpunkt und soll in keiner Weise als Vorbild o. ä. für andere gelten. JEDER einzelne muss für sich und seine Familie den passenden Weg finden, dies ausdrücklich vorweg!

Ein paar von euch kennen uns persönlich und wissen, dass unsere Kinder nur sehr geregelt fernsehen dürfen, selbst die großen Jungs ( 14 und 16 Jahre ) haben zwar PCs, aber keinen eigenen unkontrollierten Internetzugang…. Wir „erziehen“ sehr bewußt, weniger „aus dem Bauch heraus“, als wir es uns früher vorgestellt haben. Dies hat andere Gründe, welche vielleicht auch mal Thema werden, trotzdem zeigt es gut, dass wir nicht einfach leichtfertig mit solchen Dingen umgehen. Auch haben wir bereits sehr viel Kontakt mit dunkleren Seiten unserer Gesellschaft gehabt, unsere Kinder wachsen also sicher eher überbehütet auf.

Das Internet hat in den letzten Jahren begonnen zu „leben“, dies spüren wir alle. Es lebt gerade durch Fotos und besonders auch durch Fotos mit Menschen. Natürlich kann man es auch nur genießen, aber wir können auch selber zu dem Leben im Netz beitragen. Was wäre die Galerie ohne euch? NICHTS ! Was wäre die Galerie ohne Kinderfotos? Auf jeden fall wesntlich langweiliger ! Sie lebt auch, und gerade in der letzten Zeit, durch viele persönliche Fotos. Nun ist es eher mal möglich, sich auf dem Stoffmarkt zu treffen, sich ein Bild von Mailbekanntschaften zu machen…. Trotzdem sehen in der Galerie nur angemeldete Besucher diese Rubrik. Natürlich darf sich im Prinzip jeder anmelden, aber es ist eben doch ein gewisser Schutz vor eben mal vorbeiklickenden Spannern.

Genähte Modelle lassen sich auch auf Dekopuppen fotografieren, an Kindern bekommen sie aber gleich eine ganz andere Leuchtkraft, Fröhlichkeit und Ausstrahlung. Es passt nicht jedes Modell, jede Farbe zu jedem Kind, gerade dies erkennen wir dann viel besser.

Natürlich hätte ich auch weniger verkauft, wenn ich nicht mit Malina gezeigt hätte, wie die Kleidung sitzt, wenn nicht viele Kunden ihre Fotos für die Gästegalerie auf FARBENWUNDER zur Verfügung gestellt hätten. Dafür an dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschön!
Dies gilt noch vermehrt für die Schnittmuster, welche ihre gute Passform ja nur durch „angezogene“ Fotos beweisen können.

Aber, wie bei fast allen Dingen im Leben, gibt es auch die negativen Seiten. Auch wir haben sie schon erlebt. Letztes Jahr sind Fotos von Malina bei Ebay USA aufgetaucht, gleich ziemlich viele, da jemand meine Modelle so schön fand, dass er sie verkaufen wollte, ohne sie wirklich zu besitzen. Es wurde ziemlich fix bemerkt und selbstverständlich gemeldet und Ebay hat die Auktionen sofort gesperrt. Aber selbst wenn die Auktionen durchgelaufen wäre, hätten wir persönlich keinen Schaden gehabt.

Es muss natürlich auch an eine fremde Nutzung der Bilder auf unsittlichen Webseiten gedacht werden. Um dies nahezu auszuschließen, wird es von Malina keien Fotos geben, welche Gedanken in diese Richtung zulassen. Die Röcke werden nie so hoch twirlen, dass die Unterwäsche zu sehen ist…. dies nur als Beispiel.

Findet jemand Malina vielleicht sooo süß, dass er sie entführen würde? Es wäre natürlich bei uns sehr einfach, die Adresse herauszufinden, da auf der Webseite ein Impressum stehen muss. Aber Malina ist noch den ganzen Tag „behütet“, also unter Aufsicht. Später, wenn sie ihre Wege alleine geht, müssen wir diesen Punkt sicher noch einmal überdenken.

Jemand, welcher mit anderer böser Absicht Kinderbilder im Netz sucht, findet sicher viel eher andere, für ihn attraktivere Seiten als unsere Galerie. Ein Kripobeamte, welcher auch ( leider nur auch, da müßte mehr verfolgt werden!) Internetkriminalität ermittelt, erklärte uns, dass viele Urlaubs-/Ferien-/Strandbilder und dementsprechende Webseiten für das Klientel wesentlich ergiebiger und einfach zu finden seien. Dies konnten wir nachvollziehen.

Wird sie vielleicht oft erkannt und angesprochen? Nein, wir wohnen ziemlich außerhalb, hier in der Nähe nähen leider nur wenig Leute…. also ist es erst einmal passiert, dass eine andere Mutter sie beim Kindertanzen erkannt hat und uns ansprach. Aber vielleicht wäre dies in einer Großstadt auch etwas anderes….

Sicher gibt es noch mehr Aspekte rund um dies Thema, aber das waren unsere wichtigsten zu bedenkenden Punkte. Nochmal möchte ich darauf hinweisen, dass es die Entscheidung jeder einzelnen Familie ist. Dabei sollte auf jeden Fall die persönliche Lebens- und Familiensituation berücksichtigt werden, der Wohnort, der Beruf der Eltern, der Freiraum des Kindes …

Zur Zeit sehen wir persönlich keine Gefahren, aber dies kann sich natürlich mit dem Älter- und Selbstständigerwerden von Malina durchaus ändern….

Jetzt habe ich viel geschrieben….aber es ist ja auch kein einfaches Thema und vielleicht konnte ich damit ein paar Denkanstösse geben 🙂Kinderfotos im Web ?

Heute mal ein ernstes Thema und meine persönlichen Gedanken dazu….

Selbstverständlich haben auch wir viel über die Thematik nachgedacht und sie ausführlich diskutiert. Es gibt keine Gesetze, Richtlinien oder ähnliches, also muss sich jeder von uns seine eigene Meinung bilden, dies ist also nur unser persönlicher Standpunkt und soll in keiner Weise als Vorbild o. ä. für andere gelten. JEDER einzelne muss für sich und seine Familie den passenden Weg finden, dies ausdrücklich vorweg!

Ein paar von euch kennen uns persönlich und wissen, dass unsere Kinder nur sehr geregelt fernsehen dürfen, selbst die großen Jungs ( 14 und 16 Jahre ) haben zwar PCs, aber keinen eigenen unkontrollierten Internetzugang…. Wir „erziehen“ sehr bewußt, weniger „aus dem Bauch heraus“, als wir es uns früher vorgestellt haben. Dies hat andere Gründe, welche vielleicht auch mal Thema werden, trotzdem zeigt es gut, dass wir nicht einfach leichtfertig mit solchen Dingen umgehen. Auch haben wir bereits sehr viel Kontakt mit dunkleren Seiten unserer Gesellschaft gehabt, unsere Kinder wachsen also sicher eher überbehütet auf.

Das Internet hat in den letzten Jahren begonnen zu „leben“, dies spüren wir alle. Es lebt gerade durch Fotos und besonders auch durch Fotos mit Menschen. Natürlich kann man es auch nur genießen, aber wir können auch selber zu dem Leben im Netz beitragen. Was wäre die Galerie ohne euch? NICHTS ! Was wäre die Galerie ohne Kinderfotos? Auf jeden fall wesntlich langweiliger ! Sie lebt auch, und gerade in der letzten Zeit, durch viele persönliche Fotos. Nun ist es eher mal möglich, sich auf dem Stoffmarkt zu treffen, sich ein Bild von Mailbekanntschaften zu machen…. Trotzdem sehen in der Galerie nur angemeldete Besucher diese Rubrik. Natürlich darf sich im Prinzip jeder anmelden, aber es ist eben doch ein gewisser Schutz vor eben mal vorbeiklickenden Spannern.

Genähte Modelle lassen sich auch auf Dekopuppen fotografieren, an Kindern bekommen sie aber gleich eine ganz andere Leuchtkraft, Fröhlichkeit und Ausstrahlung. Es passt nicht jedes Modell, jede Farbe zu jedem Kind, gerade dies erkennen wir dann viel besser.

Natürlich hätte ich auch weniger verkauft, wenn ich nicht mit Malina gezeigt hätte, wie die Kleidung sitzt, wenn nicht viele Kunden ihre Fotos für die Gästegalerie auf FARBENWUNDER zur Verfügung gestellt hätten. Dafür an dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschön!
Dies gilt noch vermehrt für die Schnittmuster, welche ihre gute Passform ja nur durch „angezogene“ Fotos beweisen können.

Aber, wie bei fast allen Dingen im Leben, gibt es auch die negativen Seiten. Auch wir haben sie schon erlebt. Letztes Jahr sind Fotos von Malina bei Ebay USA aufgetaucht, gleich ziemlich viele, da jemand meine Modelle so schön fand, dass er sie verkaufen wollte, ohne sie wirklich zu besitzen. Es wurde ziemlich fix bemerkt und selbstverständlich gemeldet und Ebay hat die Auktionen sofort gesperrt. Aber selbst wenn die Auktionen durchgelaufen wäre, hätten wir persönlich keinen Schaden gehabt.

Es muss natürlich auch an eine fremde Nutzung der Bilder auf unsittlichen Webseiten gedacht werden. Um dies nahezu auszuschließen, wird es von Malina keien Fotos geben, welche Gedanken in diese Richtung zulassen. Die Röcke werden nie so hoch twirlen, dass die Unterwäsche zu sehen ist…. dies nur als Beispiel.

Findet jemand Malina vielleicht sooo süß, dass er sie entführen würde? Es wäre natürlich bei uns sehr einfach, die Adresse herauszufinden, da auf der Webseite ein Impressum stehen muss. Aber Malina ist noch den ganzen Tag „behütet“, also unter Aufsicht. Später, wenn sie ihre Wege alleine geht, müssen wir diesen Punkt sicher noch einmal überdenken.

Jemand, welcher mit anderer böser Absicht Kinderbilder im Netz sucht, findet sicher viel eher andere, für ihn attraktivere Seiten als unsere Galerie. Ein Kripobeamte, welcher auch ( leider nur auch, da müßte mehr verfolgt werden!) Internetkriminalität ermittelt, erklärte uns, dass viele Urlaubs-/Ferien-/Strandbilder und dementsprechende Webseiten für das Klientel wesentlich ergiebiger und einfach zu finden seien. Dies konnten wir nachvollziehen.

Wird sie vielleicht oft erkannt und angesprochen? Nein, wir wohnen ziemlich außerhalb, hier in der Nähe nähen leider nur wenig Leute…. also ist es erst einmal passiert, dass eine andere Mutter sie beim Kindertanzen erkannt hat und uns ansprach. Aber vielleicht wäre dies in einer Großstadt auch etwas anderes….

Sicher gibt es noch mehr Aspekte rund um dies Thema, aber das waren unsere wichtigsten zu bedenkenden Punkte. Nochmal möchte ich darauf hinweisen, dass es die Entscheidung jeder einzelnen Familie ist. Dabei sollte auf jeden Fall die persönliche Lebens- und Familiensituation berücksichtigt werden, der Wohnort, der Beruf der Eltern, der Freiraum des Kindes …

Zur Zeit sehen wir persönlich keine Gefahren, aber dies kann sich natürlich mit dem Älter- und Selbstständigerwerden von Malina durchaus ändern….

Jetzt habe ich viel geschrieben….aber es ist ja auch kein einfaches Thema und vielleicht konnte ich damit ein paar Denkanstösse geben 🙂

19 thoughts on “23. April 2006

  1. Sabine:

    Sabine, danke, dass Du so ausführlich dazu geschrieben hast. Eure Gedanken und Gefühle teile ich, ganz wohl ist mir meistens auch nicht, deshalb beschränke ich die Veröffentlichung von Fotos meist auf meine Kleinste.

    Ich denke auch, dass man ganz andere Bilder im Web finden kann, da sind unsere ‚angezogenen‘ langweilig.

    Auch H&M hatte vor ein paar Jahren mal einen Flyer für Kinderkleidung herausgegeben, der für das entsprechende Klientel sicher gefundenes Fressen war.

    Einen schönen Sonntag!

    LG, Sabine

  2. smila:

    Hi Sabine…
    ja, dieses Thema beschäftigt mich auch immer wieder.
    Und ich gebe zu, dass mir nicht so 100% wohl ist, die Fotos von meiner Süßen, aber auch das Foto von mir ins Netz zu stellen.
    Anderseits stimme ich dem zu, was du geschrieben hast: was wären die Bild ohne die Kinder…
    Aus diesem Grund habe ich dann eben doch Bilder von uns eingestellt. Aber es kann gut sein, dass ich sie auch wieder entferne…
    Ich habe mir zu dem Thema immer noch keine abschließende Meinung gebildet…
    Ich sehr auf weitere Meinungen gespannt, denn ich denke, dass sich viele über dieses Thema Gedanken machen.

    LG, Smila

  3. Verena:

    Hallo Sabine,über dieses Thema hatten wir auch schon einige Diskussionen. Das Ergebniss ist, das ich sehr sehr selten Bilder meiner Kinder ins Netz stelle, wenn überhaupt nur von meiner kleinen Tochter, da sie sich quasi täglich verändert und mir ein Erkennen fast unmöglich erscheint. Meine große Tochter wird 11 und endeckt im Moment ihre Freiheit, da bin ich vorsichtig geworden, z.B. bei der Beschreibung des Wohnortes. Wir leben zwar eher ländlich, aber in einem Dreieck von Großstädten.

  4. Anonymous:

    Hallo Sabine,

    ich war gerade ganz überrascht, als ich das gelesen habe. Ich selbst habe mir darüber nie Gedanken gemacht, bis mich vor ein paar Wochen eine Käuferin bei eBay angemailt hat. Sie meinte, dass es doch sehr gefährlich sei, die Fotos mit Kind im Internet zu veröffentlichen. Erst dann habe ich darüber nachgedacht. Und jetzt stoße ich wieder auf das Thema.

    Das hört sich vielleicht total naiv und dumm an, dass ich über sowas nicht nachdenke – bzw. nie nachgedacht habe. Aber wahrscheilich liegt es wirklich daran, dass ich in einer „heilen Welt“ lebe und nie in irgendeinerweise Kontakt mit der „dunklen Seite“ hatte. Oder es liegt einfach in meiner Natur, dass ich nicht böse denken kann und es dadurch irgendwie auch von anderen Menschen nicht erwarte. Ich bin halt auch noch nie auf die Nase gefallen.

    Hhhh, bin ich deshalb naiv und blöd? Tue ich meinem Kind jetzt eine Gefahr an? Sollte bei jedem Menschen erst etwas Böses sehen bevor ich auf ihn zugehe? Ich weiß nicht – das ist irgendwie nicht mein Ding. Das kann ich nicht.

    Vielleicht lebe ich wirklich auf rosa Wattebäuschen. Dann hoffe ich nur, ich falle nie runter …

    Liebe Grüße

    Susanne

  5. Andrea:

    Hallo…

    auch ich hatte mal solche Gedanken und habe mich gefragt, ob ich nicht leichtfertig die Bilder meiner Kinder ins Netzt setze…

    Zum einen denke ich aber, dass sich pädophile Kreise ganze andere Bilder vorstellen, als die, die wir mit unseren Nähwerken angezogenen Kindern darstellen…

    Wie man überhaupt als erwachsener Mensch Gefallen an Minderjährigen finden kann, frage ich mich und es schüttelt mich nur noch…

    Dennoch ist es oft nicht der Unbekannte, Fremde, der unsere Kinder bedroht, zu 75 % kommt der Mißbrauch aus der Familie, dem Bekanntenkreis, Nachbarschaft etc.

    Als Eltern hat man sicher Ängste und als Mutter habe ich Ängste entwickelt, die ich vorher nicht kannte… dennoch versuche ich sie nicht auf meine Kinder zu übertragen, denn ich finde sie haben ein Anrecht auf eine „Heile Welt“ und sie sollen zu selbstbewussten Menschen heranwachsen, die sich mal behaupten können bzw. mit dem Bewusstsein, dass wir als Eltern für sie IMMER da sind, egal was auch passiert…

    LG

    Andrea

  6. Bianca K.:

    Hallo,
    Klickundblick ist das einzige Forum in dem ich mich traue zumindest meinen echten Vornamen zu benutzen, denn mein Mann hat einen recht öffentlichen Beruf und wir sind telefonisch auch schon belästigt worden (nach meiner Entbindung hat ein netter Mensch meinem Mann am Telefon gesagt, was er mit mir und meinem Baby alles so anstellen wolle!!!).

    Daher bin ich vorsichtig im Internet. Ich erwähne den Namen meiner Tochter nicht und schon gar nicht im Zusammenhang mit unserem Wohnort auch Fotos meiner Tochter werde ich nicht veröffentlichen, auch wenn ich es schöner finde.
    So privat man sich auch fühlt in den Foren, wenn ihr mal eure Namen / Nicknamen bei Google eingebt seht ihr, dass nichts unentdeckt ist. Einträge in Bastelforen, Ebaybewertungen, einfach alles wird angezeigt und das hat mich vorsichtig gemacht. Schliesslich bekommt das bei einer Suche jeder angezeigt.

    Schade eigentlich, aber ich hoffe, ich darf trotzdem noch mit klickundblicken…

    Bianca K..

  7. Sanna:

    Hallo Sabine,

    ein sehr nachdenkliches Thema, in der Tat. Aber, wir alle haben da bestimmt schon mehr als einmal drüber nachgedacht und das komische Bauchgefühl bleibt.
    Auch wenn ich letztens in einem KiGa-Vortrag noch eine höhere Prozentzahl der Leute gehört habe, die Kinder aus dem Bekannten- und Familienkreis missbrauchen, als Andrea geschrieben hat, diese Restprozentzahl reicht aus, um nicht leichtfertig mit Fotos der Kinder im Netz umzugehen.
    Das was bei K&B und unseren HPs gezeigt wird, sind keine derlei Fotos für Leute, die sich damit ihren Spaß machen.
    Ich liebe es, die Klamotten angezogen an euren Mäusen zu sehen. Oft finde ich sie dann viel schöner, als liegend oder hängend fotografiert. Die Klamotten erhalten Leben und man sieht die Persönlichkeit des Kindes, unterstrichen von einzigartiger Kleidung.

    LG
    Sanna

  8. Engelchenfamily:

    Hallo Sabine!
    Darüber habe ich bei der Veröffentlichung meines Blogs auch lange nachgedacht. Ich habe mich entschlossen einige wenige Bilder ins Netz zu stellen.Ich kann die Pädophilen nicht ändern, aber ich kann meine Kinder stark machen und aufklären. Ich weiß nicht was in den Köpfen solcher Irren vorgeht, weiß nicht was sie „anmacht“ ich versuche die Kinderbilder so neutral wie möglich zu halten.Wir wohnen auch auf dem Land und meine Kinder wachsen mit einigen Freiheiten auch recht behütet auf, aber in Sicherheit sind sie auch hier nicht. Leider!
    Bis dann und liebe Grüße Yvonne

  9. Andrea:

    Ach ja…

    was mir noch letztens aufgefallen ist… bei Ebay USA… da haben die Anbieter ihr Kind auch in der Kleidung repräsentieren lassen… und natürlich dachte auch ich… was für eine süsse Maus zu der Kleidung… auf der MICH-Seite dann, das Angebot der Eltern ihr Kind für Model-Aufnahmen zu vermieten…

    Das fand ich KRASS… für mich war das so richtig ein Schlag ins Gesicht… dachte noch, was sind das für Eltern… für mich auch eine Form der Prostiution, wenn man sein Kind noch „vermietet“…

    Aber wie Sabine schreibt, auch meine Tochter hat nicht immer Lust zu posen… dann lasse ich sie eben… es darf nur so weit gehen, wie das Kind auch selbst Spaß daran hat…

  10. Nic:

    Hallo Sabine, wie es der Zufall so will, lag ich gerade heute Nacht wach und dachte über dieses Thema nach. Vorm Zubettgehen hatte ich mit meinem Mann über meinem geplanten Weblog gebrütet.
    Ich weiß, dass das mulmige Gefühl wohl bleiben wird.
    Wir leben in einer ganz schön kranken Gesellschaft, denke ich manchmal… Vorgestern habe ich unsere langjährig abonnierte Fernsehzeitung gekündigt, weil ich so sauer darüber war, dass ein total kranker, blutrünstiger Folter-und Abschlachte-Kinofilm darin als „empfehlenswert“ gehandelt wird.
    Trotzdem denke ich, dass die Bilder, die wir ins Netz stellen, nicht gerade die Wünsche der Pädophilen und anderen Verhaltensgestörten bedienen.
    Bilder, auf denen die Unterwäsche blitzt wird es auch von uns nicht geben, und auch keine anderen „leichtbekleideten“.
    Ich kann mir KuB ohne die wunderbaren Fotos unserer Kinder nur halb so schön vorstellen – das Forum lebt durch solche Bilder und macht uns allen riesige Freude. Das sollten wir uns nicht durch Angst nehmen lassen!

    LG Nic

  11. Anonymous:

    Ich muss gestehen, dass ich mir erst seit ich Mutter bin, über solche Dinge Gedanken mache. Um mich selbst hatte ich nie solche „Angst“. Bei meiner Tochter ist das nun anders, ich denke öfter darüber nach was alles Schlimmes passieren könnte.
    Oft frage ich meine Mutter: Wie hast du das bloß ausgehalten – und dass bei 3 Kindern?
    Ich reagiere schon negativ, wenn jemand meiner Tochter ein Küßchen aufzwingen will – egal wer, auch wenns jemand aus der Familie ist. Nein heißt nein. Meine Tochter muss wissen, dass sich jeder an ihr Nein zu halten hat.
    Leider können wir unsere Kinder nicht vor Verbrechen jeglicher Art schützen. Aber wir können sie stärken und ihnen Selbstbewußtsein mit auf den Weg geben. Und immer ein offenes Ohr für ihre kleinen und großen Anliegen haben.

    Aber wenn jemand wirklich Ahnung vom Internet hat, bekommt er doch sowieso alles raus. Jeder ist irgendwo registriert. Onlineshops, Versandhäuser, gibts noch eine öffentliche Einrichtung ohne Computerregistrierung?

    Liebe Grüße, Judith

  12. Anonymous:

    Liebe Sabine und hallo an alle anderen,

    dieses Thema liegt auch mir sehr schwer im Magen, dass ist auch der Grund, warum es in den letzten Wochen keine Fotos mit den Kindern von mir gab. Ich bin sogar inzwischen einen Schritt weiter und habe meine HP für einen Umbau geschlossen und meine url und email im KuB Kontrollzentrum vor einigen Tagen entfernt!

    Da ich mir im Vorfeld schon Gedanken zu diesem Thema gemacht habe, gab es auch nie ein Foto von mir persönlich oder von den beiden älteren Kindern hier bei KuB!

    Sicher ist es nett zu sehen, welche Gesichter/Köpfe hinter all den tollen Arbeiten stecken, bin jedoch im Moment der dahinterstehenden Problematik sehr skeptisch eingestellt!

    Wie Sabine wohnen wir sehr ländlich und das löst bei mir im Augenblick mehr Unbehagen aus, als wenn wir in der Anonymität einer Großstadt leben würden. Ich bin sehr verunsichert und noch auf der Suche nach einer Lösung, wie z.B. den Zugang zu meiner HP durch eine Zugangsberechtigung zu reglementieren. Das ist sicher auch keine ultimative Absicherung oder wirkliche Hürde für einen Hacker.

    Die Aussage, dass all die schönen Werke angezogen von Euren Kids, viiiiel schöner wirken, möchte ich ausdrücklich bekräftigen, sie füllen sie einfach unbestreitbar mit Leben aus!

    Liebe Grüße
    Sigrid

  13. Inga:

    Interessante Diskussion…

    Ich veröffentliche keine Bilder von mir oder meiner Tochter im I-Net, ihren Namen auch nicht.

    Ich finde es einfach problematisch, dass man die Kontrolle über die Bilder verliert. Jeder kann sich das Bild auf seinem Computer speichern, ob er es nun missbraucht oder nicht.

    Ausserdem finde ich, dass die Privatsphäre des Kindes es verbietet, Bilder zu veröffentlichen. Kinder haben keine Ahnung was ein Bild im I-Net bedeutet.

    Neulich war ein Fernsehteam von Pro7 im Kiga und wollte filmen, die Eltern wurden gefragt ob das ok ist, von mir kam ein eindeutiges und striktes NEIN.

    Schöne Grüße
    Inga

  14. mangetsu:

    Sehr sensibles Thema, zu dem wir uns alle unsere eigene Meinung bilden muessen, da wir alle unter unterschiedlichen Bedingungen leben.

    Nachdem ich frueher soagr extra eine HP zur Dokumentation der Entwicklung unserer Tochter eingerichtet habe, bin ich seit nun schon eineinhalb Jahren mehr als zurueckhaltend mit der Veroeffentlichung von Fotos.

    Jeder Paedophile kann am Strand weitaus „brauchbarere“ Fotos von meiner Kleinen schiessen, als ich jemals von ihr im Netz zeigen wuerde. Von daher war der moegliche Missbrauch von Fotos meiner Tochter in dieser Hinsicht noch nie ein Argument fuer mich, keine Fotos von ihr zu veroeffentlichen. Konsequenz waere dann ja, mein Kind nur noch vermummt auf die Strasse schicken zu koennen.

    Nein, was mir von entscheidender Bedeutung ist, ist die schon erwaehnte Privatsphaere eines Kindes, das noch nicht beurteilen kann, was es bedeutet, im Internet als Foto abspeicherbar zu sein.
    Mein vielleicht etwas inkonsequenter Weg aus dem Dilemma „Zeigen wollen – nicht zur Schau stellen wollen“ ist, von meiner Tochter keine Bilder zu zeigen, auf denen sie in die Kamera schaut, womit nicht zuviel von ihr preisgegeben wird.

    In der KuB Galerie gibt es meiner Meinung nach durchaus einige Bilder, die mir persoenlich zu gewagt erscheinen, und das gar nicht mal wegen zu hoch schwingender Roecke oder freier Baeuche, sondern wegen des Charmes, den die Maedchen auf diesen Fotos verspruehen. Ein kesser Blick in die Kamera ist fuer mich weitaus aufreizender als „gewagte“ Kleidung.

    Ich hoffe, es fuehlt sich nun niemand verurteilt – wie gesagt, muss jeder fuer sich selbst den richtigen Weg finden.

    Lieben gruss, Alex

  15. Bianca K.:

    Meiner Meinung nach liegt das Risiko nicht mal so im Mißbrauch des Fotos, denn wie schon gesagt, sind die Kinder bei Klickundblick ja vollständig bekleidet, sondern ich sehe das Risiko eher darin, das jemand über die Fotos, Nicknames und persönlichen Angaben herausbekommt, wo das Kind wohnt.

    LG, Bianca K.

  16. Klasse Kleckse:

    Hallo Sabine!

    Huups, da habe ich aber mit meinem Kommentar vor zwei Tagen aber ganz schön was ins Rollen gebracht.

    Es ist sehr interessant zu lesen, wie unterschiedlich jeder darüber denkt und beruhigend zu erfahren, dass ich nicht die einzige bin, die ein wenig mulmiges Gefühl bei der Veröffentlichung der Bilder hat.
    Die Galerie von KlickundBlick halte ich (wie ja auch die meisten hier) eigentlich für entsprechendes „Klientel“ für zu uninteressant. Bei ebay z.B. bin ich da jedoch äußerst vorsichtig. Allerdings gilt hier auch das gleiche: Angezogen wirkt die Kleidung wesentlich besser und man kann einen größeren Verkaufspreis erzielen, aber es schauen eben viel mehr auch rein!

    Wie du schon sagst, jeder muss es letztendlich für sich entscheiden und es hängt mit Sicherheit auch noch von der Wohngegend und vom familiären Umfeld bzw. Bekanntheitsgrad ab.
    Ich hier am ländlichen Niederrhein fühle mich recht sicher, würde ich hingegen in einer Großstadt wohnen, wäre ich wahrscheinlich vorsichtiger.

    Ganz wichtig finde ich jedoch auch, wie die meisten hier, die Kinder stark zu machen gegen solche Gefahren. Ein gesundes Vertrauen in die eigene Person und ein starkes Selbstbewußtsein halte ich für ganz wichtig. Und sie sollen lernen ganz laut „Nein“ sagen zu dürfen, auch wenn sie das noch nicht begründen können und das „Nein“ nur aus dem Bauch ‚raus kommt!
    Und gerade wir als Eltern sollten dieses „Nein“ (auch wenn es uns manchmal gegen den Strich geht) genauso akzeptieren wie wir es von anderen verlangen würden.

    Sonst ist das meiste eigentlich gesagt, außer vielleicht, das ich auf ein Forum wie KlickundBlick nicht verzichten möchte, egal ob nun mit oder ohne Kinder, denn es ist mir nun doch schon recht an Herz gewachsen und mir würde es im täglichen Ablauf doch ganz gewaltig fehlen.

    Liebe Grüße

    Uschi

  17. elly:

    Hallo Sabine und alle anderen Klickundblickerinnen,
    bis Anfang diesen Jahres habe ich mir ehrlich gesagt, nicht so viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Von meiner Tochter gibt es nur ein Foto im Intenet und da ist sie vollständig bekleidet und guckt, wie ein kleines Kind so guckt. Dann war ich auf einer Kinderkarnevalsveranstaltung und habe dort Mädchen im Alter zwische 6 und 10 Jahren gesehen, die bauchfreie Kostüme trugen. Irgendwie bin ich da der Meinung, dass das nicht sein muß und ich das für meine Tochter ablehnen würde. Als ich dann noch hörte, das jemand mit dem ich lange zur Schule gegangen bin, wegen Entblößung vor Kindern verurteilt wurde, dachte ich dass man den Menschen tatsächlich nur vor den Kopt guckt (ich hätte es ihm nie zugetraut, muß aber wohl was dran sein, denn sonst würde man nicht verurteilt) und Gefahren überall lauern, selbst im nahen Umkreis (und das meine ich ehe entfernungsmäßig). Wenn ich Euch jetzt noch sagen würde in welchem Beruf dieser Jemand immer noch arbeitet, würdet Ihr es gar nicht glauben.

    Also haltet die Augen offen und paßt auf Eure Kinder auf.

    Liebe Sabine, ich bin aber immernoch der Meinung das Klickundblick eine Supersache ist und die Bilder die man dort zu sehen bekommt größtenteils alsolut o.k. sind.

    In diesem Sinne alles Gute
    Elly

  18. andrea schmitz:

    Hallo Ihr Lieben…als ich angefangen habe zu nähen hatte ich konsequent gesagt nein von meinen Kindern gibt es keine Fotos…was draus geworden ist…naja..es gibt jetzt halt fotos.
    Einfach habe ich es mir nicht gemacht , viel mit meinen Mann gesprochen und Nächte wachgelegen…auf der anderen Seite machet das fotografieren meiner Motti so viel Spaß , und sie ist immer ganz stolz wenn sie sich sieht…ich glaube nicht , wenn eine kranker Mensch die Motti in Berlin oder sonst wo sieht extra zu uns fährt um sie zu klauen , ich denke da ist die Gefahr des „Bekannten“ den man das nie zugetraut hätte doch um ein vielfaches höher ist.
    Meistens passiert der Missbrauch doch im Familien und Bekannten Kreis.
    Was nicht heißen soll das ich sorglos bin , mir fällt das loslassen schon sehr schwer , meine Große wird 11 und immer leider/gott sei dank , selbständiger..
    da kann man nur versuchen einen goldenen Mittelweg zwischen ziehenlassen und festhalten zu finden…die Motti sowie den Elias und den David kann man noch richtig „festhalten“ , aber ab einem gewissen Alter möchten sie freier gehen und da den richtigen Weg zu finden , finde ich sehr schwer und ist auch situations abhängig.
    Meine Große darf um 20.30 auch in den ferien nicht mehr draußen „rumhängen“.
    Ist das zu streng? viele von Ihren Freunden dürfen das,die ziehen durch die Stadt und hängen draußen alleine rum mit kanpp 11Jahren.
    Ich möchte das nicht.Meine Kinder haben ein Zuhause , sicherlich dürfen sie raus , aber nicht so.
    Was ist richtig und was ist Falsch?.
    Ich habe als ich noch nur kleine Kinder hatte den Spuch nie verstanden …kleine Kinder kleine Sorgen,große Kinder große Sorgen.
    Ich war so naiv zu glauben es wird einfacher…wird es meiner Meinung nicht.
    Es wird anderes aber nicht einfacher , genauso schön,,,aber auch viele Sorgen.
    Wir machen es halt alle so gut wie wir können.
    Vielen lieben Dank für`s zuhören und noch einen schöne Tag wünsche ich Euch.
    andrea schmitz

  19. Amelie:

    Kein einfaches Thema… habe Eure Beiträge mit Interesse gelesen! Ich bin schon bei Bildern von mir selbst zurückhaltend (allerdings auch nicht wirklich konsequent), bei Kindern wäre das wohl noch stärker ausgeprägt.
    Es kommt allerdings auch darauf an, warum man die Fotos macht — wenn man z.B. weit entfernt lebenden Großeltern und Freunden zeigen möchte, wie man bzw. das Kind jetzt aussieht, kann man ja schlecht auf Bilder verzichten… (Passwortschutz ist zwar möglich, aber, wie schon erwähnt, auch nicht 100%ig sicher). Schwierig. Weiß noch nicht, wie ich das mal machen werde.
    lg,
    Amelie

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