25. Dezember 2007

Weihnachtszeit…

.. ist für mich auch die Zeit für warme Socken und für das Stricken dieser…

 


… in diesem Jahr aus der OPAL Wolle in den Farben nach Hundertwassers Werken, hier
„Die Straße zum Sozialismus“

Normalerweise werden die Socken einmal längs- und einmal quergeringelt gestrickt. Quer gestrickt habe ich es versucht, aber sooo gut kann ich nicht stricken, der Socken wurde nichts 🙁
Daher beide in der gutgeübten normalen Strickweise…., die unterschiedlichen Streifen ergeben sich ja schon aus der Wollfärbung 🙂

 

Es ist von größter Bedeutung, daß die zweite Haut gesundet.Ich habe das schon lange praktiziert. Meine Malerei, meine Gedanken, meine äußere Erscheinung und auch die Architektur um mich herum sollen eine Einheit bilden.
Ab 1949 habe ich Kleider für mich selbst entworfen.
Es waren auch Schuhe und auch Socken. Ich war zum Beispiel der, der zwei verschiedene Socken getragen hat, und das schon seit zwanzig Jahren, zuerst unbewußt und dann bewußt. Man fragt immer: Herr Hundertwasser, warum tragen Sie zwei verschiedene Socken? Dazu meine stereotype Antwort: Warum tragen Sie zwei gleiche Socken? Daß die Kleidung symmetrisch sein soll, stellt auch eine dieser Fehlleistungen unserer typisierten Gesellschaft dar. Die Kleidung war früher nie völlig symmetrisch. Noch die Kleidung der drei Musketiere, das heißt die Kleidung bis ins Mittelalter, bis ins 16., 17. Jahrhundert, war unsymmetrisch. Im Mittelalter war dies besonders deutlich. Da hatte man rechts ein rotes Hosenbein, wie etwa auf dem Gemälde von Paolo Uccello „La Battaglia di San Romano“. Die Hosen waren unsymmetrisch wie die übrige Kleidung; die Hüte waren unsymmetrisch, so wie die Federn, wie man sie auch jetzt noch trägt. Hüte sind heute noch unsymmetrisch. der Gamsbart ist schräg hinten und nicht genau vorne oder genau hinten oder rechts und links gleichzeitig.

Die Symmetrie hat der Mode sehr geschadet.

Friedensreich Hundertwasser

Weihnachtszeit…

.. ist für mich auch die Zeit für warme Socken und für das Stricken dieser…


… in diesem Jahr aus der OPAL Wolle in den Farben nach Hundertwassers Werken, hier
„Die Straße zum Sozialismus“

Normalerweise werden die Socken einmal längs- und einmal quergeringelt gestrickt. Quer gestrickt habe ich es versucht, aber sooo gut kann ich nicht stricken, der Socken wurde nichts 🙁
Daher beide in der gutgeübten normalen Strickweise…., die unterschiedlichen Streifen ergeben sich ja schon aus der Wollfärbung 🙂

Es ist von größter Bedeutung, daß die zweite Haut gesundet. Ich habe das schon lange praktiziert. Meine Malerei, meine Gedanken, meine äußere Erscheinung und auch die Architektur um mich herum sollen eine Einheit bilden.
Ab 1949 habe ich Kleider für mich selbst entworfen.
Es waren auch Schuhe und auch Socken. Ich war zum Beispiel der, der zwei verschiedene Socken getragen hat, und das schon seit zwanzig Jahren, zuerst unbewußt und dann bewußt. Man fragt immer: Herr Hundertwasser, warum tragen Sie zwei verschiedene Socken? Dazu meine stereotype Antwort: Warum tragen Sie zwei gleiche Socken? Daß die Kleidung symmetrisch sein soll, stellt auch eine dieser Fehlleistungen unserer typisierten Gesellschaft dar. Die Kleidung war früher nie völlig symmetrisch. Noch die Kleidung der drei Musketiere, das heißt die Kleidung bis ins Mittelalter, bis ins 16., 17. Jahrhundert, war unsymmetrisch. Im Mittelalter war dies besonders deutlich. Da hatte man rechts ein rotes Hosenbein, wie etwa auf dem Gemälde von Paolo Uccello „La Battaglia di San Romano“. Die Hosen waren unsymmetrisch wie die übrige Kleidung; die Hüte waren unsymmetrisch, so wie die Federn, wie man sie auch jetzt noch trägt. Hüte sind heute noch unsymmetrisch. der Gamsbart ist schräg hinten und nicht genau vorne oder genau hinten oder rechts und links gleichzeitig.

Die Symmetrie hat der Mode sehr geschadet.

Friedensreich Hundertwasser

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