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Meine wichtigsten Nähwerkzeuge

Nähwerkzeuge

Was darf in meinem Nähzimmer nicht fehlen?

Übersicht Nähwerkzeuge

Macht es euch gemütlich, denn in diesem Blogbeitrag möchte ich euch meine liebsten Nähwerkzeuge vorstellen. Werkzeuge sind ja immer eine ganz persönliche Sache. Sie müssen zu der jeweiligen Arbeit und dem eigenen Arbeitsstil passen, aber vielleicht ist ja noch ein Tipp für euch dabei? Ich zeige meine Lieblinge und am Ende könnt ihr auch noch zwei besondere Scheren gewinnen 😉

Da ich viele Stunden täglich im Nähzimmer verbringe, ist mir gutes Werkzeug ganz besonders wichtig. Es muss nicht immer der neuste Trend sein, aber es muss mir bei der Arbeit helfen. Über verbogene oder unscharfe Dinge kann ich mich richtig aufregen.

Eins der allerwichtigsten Nähwerkzeuge habe ich in diesem Blogbeitrag völlig vergessen zu erwähnen, wohl ganz unbewußt verdrängt. Sicher könnt ihr es am Ende erraten 😉

Wie zum Beispiel über doofe Stecknadeln. Sie müssen bei mir richtig scharf und dünn sein, um den Stoff nicht zu verletzen. Nadeln mit Glasknopf lassen sich besser anfassen und sehen, als die mit dem winzen Metallende. Seit Jahrzehnten nutze ich die langen gelben Nadeln und die kürzeren roten oder bunten Nadeln von PRYM.

Sie bleiben bei mir ca. 5 Jahre scharf, dann kaufe ich neue. Ebenfalls von Prym ist die kleine Dose zum Herausdrehen der Nadeln mit Öhr. Sie halten darin magnetisch. Dieses lippenstiftgroße Döschen liegt immer griffbereit, um z.B. die Enden von Overlockraupen in die Naht zu ziehen.Für die Nähmaschinennadel habe ich mir mal das Nadelkissen mit den Nadelarten gestickt. So weiß ich beim Nadelwechseln genau, welche Nadel für welchen Stoff war.

Das Nadelkissen gibt es als Stickdatei zum kostenlosen Download beim Nähpark. Ihr könntet aber so ein Nadelkissen auch einfach nähen und die Bezeichnungen aufschreiben oder -stempeln. Ich mag darauf nicht verzichten, da ich gebrauchte Nadeln ungerne wieder zurück in die Verpackung stecke.

Ebenfalls zum Fixieren von Stoffen sind seit ein paar Jahren Plastikklammern in zwei Breiten erhältlich. Auch bei diesen hat sich bei mir Qualiät bewährt. Die billigen sind beim Drauftreten ( jaaa, sie fallen bei mir auch mal auf den Boden) zerbrochen und der Klemmdruck ließ auch recht schnell nach, da die innenliegende Feder ausleiherte.

Mess- und Markierwerkzeuge besitze ich einige. Ein Massband hat sicher jeder von euch. Mit dem Maskingtape klebe ich mir gerne auf den Nähmaschinen den erforderlichen Nahtabstand an. Ich finde es viel einfacher, als auf die aufgeprägten Linien der Maschine zu achten. Sie sind schlechter zu erkennen, während das bunte Tape „automatisch“ beim Nähen von den Augen wahrgenommen wird. Das Maskingtape hinterlässt auch keine Kleberückstände auf der Maschine.

Ganz links seht ihr ein kleines Kreiderädchen. Es ist schön handlich und das Kreidepulver befindet sich direkt in dem Schaft. Das feine Rädchen markiert wunderbar Abnäher und andere Zeichen. Nach dem Nähen löst sich die feine Kreide fast von selber. Neben dem normalen Kreidestift sehr ihr einen Stift, bei denen sich die Kreidefarben wechseln lassen. Dieser ist praktisch bei ganz hellen Stoffen, auf denen die weiße Kreide kaum auffallen würde.

Die drei Handlineale sind ähnlich. Bei dem schmalen kann ich mit einen Schieber z. B. den Saumumschlag markieren. Das Metalllineal lässt sich auch mal überbügeln, um eine scharf Kante zu erreichen und das Plastiklineal hat sicher jeder, dieses muss ich aber einmal im Jahr erneuern, da es leichter bricht.

farbenmix Nähgewichte

Auf die selbstgenähten Nähgewichte kann ich nicht mehr verzichten. Sie beschweren die Schnittmusterteile beim Zuschneiden und es verschiebt oder wellt sich nix. Ihr könnt sie euch ganz einfach in ein paar Minuten aus Filz oder griffigem Kunstleder nähen, die gratis Anleitung für Nähgewichte findet ihr im Shop.

Dies sind meine ältesten Scheren. Alle 4 sind über 15 Jahre alt. An meine Stoffscheren habe ich früher immer ein Band geknotet, damit alle Kinder wußten, da sie diese sich NIE ausleihen dürfen. Stoffscheren werden durch das Schneiden von Papier ganz schnell stumpf, als immer nur Stoff damit schneiden! Inzwischen nutze ich die schwere Eisenschere nicht mehr zum Zuschneiden, da sie ziemlich schwer ist und ich wirklich dauerhafte Schwielen an den entsprechenden Stellen bekommen habe. Die beiden kleinen Scheren haben angenehm weiche Griffe und sind noch so scharf wie vor Jahren.

Sehr praktisch, gerade für große Teile und lange Kanten, finde ich die Schere mit dem hochstehendem Griff. So bleibt der Stoff schön plan liegen. Die gepunktete Schere ist ein Hingucker und die Schere mit dem goldenen Griff von Prym habe ich mir selber geschenkt 😉 Manchmal darf Werkzeug eben nicht nur praktisch, sondern auch hübsch sein 😉

Meine Stoffscheren stehen in einem großen Becher/Behälter, welcher eigentlich für Kochmesser gedacht ist.

Dieser Behälter besteht innen aus vielen einzelnen Silikonfasern, so sind die Klingen gut geschützt und die Scheren immer griffbereit.

Stickscheren habe ich noch eine größere Auswahl. Kleine spitze Scheren, eine gebogene Schere mit innenliegender Feder, den normalen Fadenabschneider und Scheren um Applikationen zurückzuschneiden.

Zum hübschen Ausschneiden von Buttons etc. nutze ich diese drei Spezialscheren: eine Bogen-, eine normale Zackenschere und eine mit Minizacken. Alle drei schneiden besonders schöne Ränder ud setzen Stickaufnäher toll in Szene.

 

Selbstverständlich darf ein wenig Patchworkzubehör bei mir nicht fehlen. Lineale, eine große und eine drehbare kleine Schneidematte sind dafür genauso unentbehrlich, wie ein guter Rollschneider. Viele von euch schneiden mit dem Rollschneider auch Schnittmuster aus, ich nutze ihn aber nur für Streifen und Quilts, da ich früher im Angst hatte, dass die Kinder ihn mal in die Hände bekommen. Zum Glück gibt es heutzutage Rollschneider, bei denen die Klinge sich automatisch verdeckt, wenn nicht mehr geschnitten wird.

Das Werkzeug zur Maschinenpflege darf natürlich nicht fehlen. Neben passenden Schraubenziehern und feinen Pinzetten liebe ich Borstenpinsel. Sie ziehen die Fussel viel besser an als Haar- oder die meist beiliegenden Plastikpinsel. In der Mitte seht ihr einen Ölstift. Dieser ist mit einer Schraubkappe verschlossen und alle erforderlichen Stellen lassen sich sehr punktgenau und sauber ölen. Nur bei Druck auf das Stiftende tritt eine kleine Menge Öl hervor und bei Bedarf ist der Stiftöler nachfüllbar.

Zwei tolle Scheren könnt ihr heute gewinnen: Eine Zuschneideschere speziell für Linkshänder und ein sehr gute Zackenschere.

Kommentiert einfach bis Sonntag, den 18. Februar unter diesem Beitrag und schreibt dazu, ob ich euch die Linkshänder Schere wünscht oder die Zackenschere.

Wisst ihr jetzt, welches wichtige Nähwerkzeug nicht dabei ist, aber sich ganz sicher bei euch neben der Nähmaschine befindet und niemand darauf verzichten kann? ;-))

Denkt immer an das Sprichwort: „Wer billig kauft, kauft zweimal!“ An und mit gutem Nähwerkzeug hat man jahrelange Nähfreude, dabei muss es nicht wirklich teuer sein.

Liebe Grüße

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